Die Corona-Pandemie hat die Welt und damit auch unsere Kirchengemeinde Dortmund-Südwest noch immer fest im Griff. An dieser Stelle wollen wir Sie über alles informieren, was in unserer Gemeinde im Zusammenhang mit dieser weltweiten Katastrophe steht. Ein geistliches Wort wird in regelmäßigen Abstanden hier ebenso erscheinen, wie weitere aktuelle Informationen, Kontakte und Neuerungen! Besuchen Sie uns häufig!

Seit dem "lock down" im März sind inzwischen viele Lockerungen in Kraft getreten, die im alltäglichen und auch in unserem Gemeindeleben wieder ein Stück Normalität möglich machen. Seit Mai können wieder Gottesdienste gefeiert werden und wir freuen uns, auch zur wöchentlichen Marktandacht samstags um 11.00 Uhr und zum Friedensgebet mittwochs um 11.00 Uhr wieder einladen zu können. Seit dem 01.09.2020 ist außerdem das Gemeindebüro an der Harkortstraße 55 wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Hier sind die Sekretärinnen jetzt wieder zu den gewohnten Zeiten für Sie da. Lediglich unsere Gemeindehäuser bleiben noch weiterhin geschlossen. Hier wird jedoch überprüft, welche Gruppentreffen, Chorproben oder andere Veranstaltungen unter Beachtung der Schutz- und Hygienevorschriften wieder stattfinden können. Die entsprechenden Konzepte werden nach Rücksprache mit den Gruppenleitungen zügig erarbeitet. Entfallen muss leider die Kinder-Bibel-Woche, die üblicherweise in der ersten Woche der Herbstferien stattfindet. Und auch auf die jährlich stattfindenden Großveranstaltungen wie das Herbstfest der Hombrucher Senioren oder die Adventsfeste der Bezirke Barop und Eichlinghofen muss in diesem Jahr verzichtet werden. Wir bedauern dies, aber in einer Pandemie geht die Gesundheit vor und davon wünschen wir Ihnen allen reichlich.

Mit Ihren Fragen, Wünschen oder sonstigen Anliegen wenden Sie sich bitte an unsere Pfarrerinnen und Pfarrer oder die Gemeindebüros. Generell bietet sich der Mailkontakt an, in dringenden Fällen natürlich auch das Telefon.

Pfarrerin Britta Hülsewig (Vorsitzende des Presbyteriums)
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Tel.: 0231.779925

Pfarrerin Angela Dicke
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Tel: 0231.716453

Pfarrer Hans-Jürgen Drechsler
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Tel.: 0231.750324

Pfarrer Ralf Wieschhoff
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Tel.: 0231.711764

Gemeindebüro Hombruch
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Gemeindebüro Eichlinghofen
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Noch immer können wir nicht wie gewohnt Gottesdienste gemeinsam feiern. Die aktuellen Vorgaben der Regierung sehen b. a. w. nur die Feier der Sonntagsgottesdienste vor, andere Wochen- oder Festtag sind bisher von der Regelung weitestgehend ausgenommen. Einschränkungen geben zudem auch die Schutz- und Hygienekonzepte zur Eindämmung der Coronapandemie vor, die aufgrund des Abstandsgebots nur eine begrenzte Personenzahl in den Predigtstätten zulassen und den Gemeindegesang untersagen. Solange das so ist, werden unsere Pfarrerinnen, Pfarrer und Prädikanten weiter Video-Andachten zu besonderen Tagen aufnehmen und hier ins Netz stellen. Begleitet werden die Theologinnen und Theologen dabei von unseren Musikern, Dr. Esther Wallies und Stefan Kutscher. Ganz besonders bedanken möchten wir uns bei Stefan Zuschlag von unserer Clever-Jugend, der die Andachten für uns aufnimmt und für das Internet aufbereitet!

Video-Andacht im Oktober
Hans-Jürgen Drechsler

Video-Andacht im September
Ralf Wieschhoff

Video-Andacht im August
Britta Hülsewig

Video-Andacht im Juli
Angela Dicke


Video-Andacht im Juni
Hans-Jürgen Drechsler

Andacht zum 21. Mai 2020 - Christi Himmelfahrt
Ralf Wieschhoff

Andacht zum 3. Mai 2020
Hans-Jürgen  Drechsler

Andacht zum 26. April 2020
Britta Hülsewig

Und hier gibt es die Andachten aus der Karwoche und der Osterzeit:

Montag, 27. Oktober 2020
Ralf Wieschhoff

Im Schweiße deines Angesichts
„im Schweiße deines Angesichts“ – das ist in unsere Gesellschaft ein Ausdruck, der an Mühe und Anstrengung erinnert.  „Verflucht sei der Acker um deinetwillen. Mit Mühsal sollst du dich nähren von ihm dein Leben lang. Dornen und Disteln soll er dir tragen und du sollst das Kraut auf dem Felde essen. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zur Erde werdest, von der du genommen bist.“ – Martin Luther hat die Worte aus der Sündenfallgeschichte ( 1. Mose 3,8-10) so treffend übersetzt,  dass wir uns auch Generationen später in Ihnen wiederfinden können.
Mühsal macht das Leben aus und sogar das Essen des Brotes, ein Grundbedürfnis des Menschen, ist auch heute für viele nicht ohne Anstrengung möglich. Das Paradies ist verschlossen, das Leben ist hart geworden, so erzählt es die Bibel. Da können auch wir zustimmen: : So ist es. Und noch andere Sprüche und Sprichworte hinzufügen: „ Ohne Fleiß keinen Preis.“Wer nicht arbeitet soll nicht essen“ und manches mehr.                                                                                                                                                                                                  
Mühsam ist das Leben.                                                                                                                                                                        
Zum Glück gibt es aber auch die andere Sicht auf das gleiche Leben:“ Ich danke dir, Gott, dass ich so wunderbar gemacht bin. Wunderbar sind deine Werk, das erkennt meine Seele“ so heißt es im Psalm 13 (Vers 14). „ Du lässt Gras wachsen für das Vieh und Saat zu Nutz für den Menschen, dass du Brot aus der Erde hervorbringst, dass der Wein erfreue des Menschen Herz und sein Antlitz schön werde vom Öl und das Brot des Menschen stärke“ (Psalm 104, 14 u. 15) Die Freude gehört zu Leben ebenso dazu. Auch dem können wir zustimmen. Ohne Freude und Fröhlichkeit ist das Leben kein Leben. Wie viele Momente gibt es , in denen wir das Leben genießen, etwas von der Fülle des Lebens fühlen und wahrnehmen.
Das Leben ist schön!
Oft können wir den Wert des Einen nur durch die Präsenz des Anderen erkennen: Wie gut tut es, sich nach erfolgreicher Arbeit ausruhen zu können. Weil wir anstrengende Arbeitstage kennen, wissen wir die Freizeit besonders zu schätzen. Wir nennen es ein glückliches Leben, wenn wir beides, Mühsal und Genuss in einem guten Verhältnis zueinander haben. „ Unser Leben währet 70 Jahre und wenn es hoch kommt, so sind es 80 Jahre. Und was daran köstlich erscheint ist Mühe und Arbeit gewesen.“ Dieser Vers aus dem 90. Psalm ( Vers 10) benennt die Zusammengehörigkeit von Arbeit und Genuss. Zugleich weckt er Widerspruch. Das zeigen die verschiedene Überlieferungen und Übersetzungen des Verses.
Auf das eigene Erleben und Wahrnehmen kommt es an, wie wir unser Leben bewerten. Wäre es nicht schade, wenn am Ende nur ein Seufzer stünde? Wäre es nicht viel schöner, sagen zu können:  „Es ist oft mühsam gewesen , aber ich habe es sehr genossen!“
„ Im Schweiße deines Angesichts“ -  das ist das Jahresthema der Männerarbeit in Westfalen für das kommende Jahr.  Lassen wir uns auf Entdeckungen und neue Erkenntnisse ein.  Von Angesicht zu Angesicht, so kann Gott mit manchen Menschen  und so können Menschen miteinander sprechen. Egal, wie verschwitzt wir manchmal sind. Bitten wir Gott darum, dass er uns sein Angesicht  freundlich zuwende, uns gnädig sei und uns seinen Frieden schenke.
Ralf  Wieschhoff      

Das Wichtigste voran: Meiden Sie soziale Kontakte, so schwer es uns Christinnen und Christen auch fällt!

Wir mögen im Moment am besten vor der Erkrankung behütet sein, wenn wir allein bleiben. Einsam sind wir nicht! Wir wissen uns im Gebet verbunden. Drücken wir das doch durch eine Kerze aus, die wir abends um 19.30 Uhr ins Fenster stellen und beten gemeinsam ein Vaterunser. Schließen wir in unsere Bitten und Gebete die Menschen ein, die jetzt eine große Verantwortung tragen: Krankenschwestern, Ärzte, Menschen im Lebensmittelhandel - und nicht zuletzt uns selber, denn jeder ist verantwortlich dafür, dass sich das Virus nicht weiter oder nur sehr verlangsamt ausbreiten kann! Sie mögen ein gemeinsames Gebet sprechen? Sie finden es hier!

Im Folgenden finden Sie Downloads zum Thema, so wie Links zu interessanten Seiten mit Hintergründen zur Krise!