22 | 05 | 2012
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Liebe Eltern!

Der Eintritt Ihres Kindes in den Kindergarten bringt für Sie und Ihr Kind viele neue Eindrücke mit sich. Da die Informationen am Anfang sehr reichhaltig sind, wollen wir Ihnen mit diesem Kindergarten-ABC eine gute Orientierungshilfe bieten.

A

Aufsichtspflicht

Die Aufsichtspflicht des Kindergartenpersonals beginnt beim Bringen der Kinder an der Gruppenraumtür, wenn die Erzieherin das Kind entgegen genommen hat und endet beim Abholen der Kinder, sobald das Kind an die Eltern übergeben wurde. Die Übergabe bzw. Übernahme des Kindes muss Durch ein Elternteil oder in dessen Auftrag durch eine geeignete Person (die mindestens 14 Jahre alt ist) erfolgen.

Bei Kindergartenveranstaltungen, an denen Sie als Eltern teilnehmen, liegt die Aufsichtspflicht in ihren Händen.

 

Ankunftszeiten und Abholzeiten des Kindes

Der Kindergarten ist von 7.00 – 16.00 Uhr geöffnet. Sie können Ihr Kind morgens ab 7:00 Uhr und bis 9:00 Uhr in den Kindergarten bringen. Diese feste Bringzeit ist wichtig für uns, da wir nur so einen geregelten Tagesablauf mit Ihren Kindern  leben können. Halten Sie diese bitte ein! Sollten Sie auf Grund eines Arzttermins oder anderen Terminen die Bringzeit einmal nicht einhalten können, so teilen Sie uns dies bitte vorher mit oder rufen uns an, dann wird die Tür für Sie und Ihr Kind selbstverständlich auch nach dieser Zeit geöffnet.

Die Abholzeit Ihres Kindes richtet sich nach den von Ihnen zu Beginn des Kindergartenjahres gebuchten Stunden und sieht wie folgt aus:

Für den Kindergarten:

Für die U3 Gruppe:

bei 35 Stunden = 14.00 - 14.15 Uhr

bei 35 Stunden = 13.45 - 14.00 Uhr

bei 45 Stunden = 16.00 - 16.15 Uhr

bei 45 Stunden = 15.45 - 16.00 Uhr


Aufnahme

Für Ihr Kind beginnt mit dem Start in die Kindergartenzeit ein neuer Lebensabschnitt. Um Ihrem Kind den Start in den Kindergarten so leicht wie möglich zu gestalten, nehmen wir die Kinder, die neu in unseren Kindergarten kommen nicht alle an einem Tag auf. Das heißt, die Kinder werden nach Tagen gestaffelt in den Kindergarten aufgenommen. Für den Anfang bietet es sich an, Ihrem Kind einen kurzen Einstieg in den Kindergartenalltag zu ermöglichen, da die Kinder durch die vielen neuen Eindrücke, Erfahrungen und das Kennenlernen von Kindern und Bezugspersonen sehr angestrengt sind. Wir möchten den Kindern in den ersten Tagen daher einen stundenweisen Einstieg ermöglichen. An welchem Tag Ihr Kind in den Kindergarten aufgenommen wird und welche Zeiten festgelegt wurden, klären wir in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen. Bitte teilen Sie uns mit, wenn eine gestaffelte Aufnahme auf Grund einer bestehenden Berufstätigkeit beider Elternteile bei Ihrem Kind nicht möglich ist, damit wir gemeinsam über eine andere geeignete Form des Kindergarteneinstieg für Ihr Kind nachdenken können.

Für die Kinder, die in unsere U3-Gruppe aufgenommen werden, gibt es ein spezielles Eingewöhnungskonzept, über das wir Sie in einem Flyer informieren, welcher Ihnen bereits bei der Anmeldung ausgehändigt wurde. Die Kinder in der U3-Gruppe erhalten aufgrund Ihres Alters eine Eingewöhnungszeit über (mindestens) zwei Wochen in Begleitung eines  Elternteils, die auch gestaffelt und stundenweise erfolgt.

Bei der Aufnahme des Kindes müssen folgende Unterlagen vorgelegt und im Kindergarten abgegeben werden: Aufnahmevertrag, ärztliches Attest, ärztliche Bescheinung über vorhandene Impfungen und Vorsorgeuntersuchung, Erklärung zum täglichen Nachhauseweg, Einverständniserklärungen.

 

Ärztliches Attest

Ein ärztliches Attest brauchen wir zu Beginn des Kindergartenbesuches und nach jeder überstandenen ansteckenden Krankheit. Ihr Kind kann den Kindergarten nach einer ansteckenden Krankheit nur besuchen, wenn eine "Gesundschreibung" des Arztes vorgelegt wird.


Abmelden der Kinder im Krankheitsfall

Wir möchten Sie bitten Ihr Kind telefonisch im Krankheitsfall abzumelden. Die Erzieher und Kinder des Kindergartens wissen dann, warum Ihr Kind fehlt und warten nicht.

 

Adress- und Telefonliste

Zu Beginn jedes Kindergartenjahres erstellen wir eine Liste mit der Telefonnummer, Email- und Postadresse sowie dem Geburtstag des Kindes jeder Kindergartenfamilie. Diese Liste wird an alle Familien des Kindergartens verteilt, damit Sie sich bei Verabredungen oder Absprachen leichter verständigen können. Wir möchten Sie bitten, uns frühzeitig mitzuteilen, ob Sie mit der Nennung und Weitergabe Ihrer Daten einverstanden sind. Eine entsprechende Einverständniserklärung erhalten Sie zusammen mit dem Betreuungsvertrag.

 

B

Beiträge

Die Beiträge für den Kindergarten werden nach Ihrem Bruttojahreseinkommen durch das Jugendamt der Stadt Dortmund ermittelt. Sie erhalten von uns vor Beginn der Kindergartenzeit Ihres Kindes ein Formular, welches Sie bitte ausfüllen und an das Jugendamt schicken. Für Rückfragen zu der Beitragsregelung nehmen Sie bitte direkt Kontakt mit dem Jugendamt auf.

 

Bewegungserziehung:

Unser Kindergarten verfügt leider nicht über einen Bewegungsraum. Bewegungserziehung findet daher in der kühleren Jahreszeit (Oktober-April) jeden Dienstag in Kleingruppen in den Räumen des Gemeindehauses statt. Die Bewegungserziehung wird durch eine externe Fachkraft mit einem Fachübungsleiterschein und einer Mitarbeiterin des Hauses durchgeführt. In der wärmeren Jahreszeit (April-September) findet Bewegungserziehung auf unserem Außengelände statt. Die Kinder haben dort vielfältige Möglichkeiten zum Klettern, Laufen und Rennen, Balancieren und Fahrzeugfahren. Zusätzlich werden situationsorientiert Bewegungsspiele und Angebote durchgeführt.

 

 

Brotdosen:

In den Kindergartengruppen finden sich auf den Frühstückstischen viele ähnliche und zum Teil gleiche Brotdosen wieder. Da die Brotdosen der Kinder nicht immer den direkten Weg zurück in die Brottasche finden, versehen Sie Brottasche und Brotdose Ihres Kindes bitte mit seinem Namen.

Falls Sie sich bei dem Mittagessen Ihres Kindes für eine zweite kalte Mahlzeit entschieden haben sollten, möchten wir Sie bitten, die zweite Mahlzeit nicht mit in die Frühstücksdose zu geben, sondern in eine zweite Brotdose, da die Kinder ihr Mittagessen sonst häufig bereits beim Frühstück mit verzehren.

 

Bücherei:

Unser Kindergarten verfügt über eine Kindergartenbücherei, die durch unsere Eltern geführt wird. Die Kinder haben die Möglichkeit, sich jeden Mittwoch morgen in der Zeit von 8.00 – 9.00 Uhr Bilderbücher des Kindergartens auszuleihen. Die Bilderbücher können für eine Woche mit nach Hause genommen werden.

 

 

Bastelmaterial:

In unserem Kindergarten gibt es viele kleine Künstler, die sich über vielseitiges Material zum Basteln freuen. Sie dürfen uns daher gerne nach Absprache Materialien, die bei Ihnen zu Hause keine Verwendung mehr finden (wie Papier, Krepp, Knöpfe, Wolle, Kleisterreste, Tapete, Stoff, Styropor,  Pappe, Rollen, kleine und große Kartons,...) mit in den Kindergarten bringen.

 

Betreuungsvertrag/ Buchungszeiten:

Zu Beginn der Kindergartenzeit schließen wir mit Ihnen einen Betreuungsvertrag. Dieser beinhaltet auch die gewählte Betreuuungszeit von 35 oder 45 Stunden. Die Betreuungszeiten Ihres Aufnahmevertrages können nur zu Beginn des Kindergartenjahres geändert werden, sofern ausreichend Kontingente zur Verfügung stehen. Ein Wechsel der gebuchten Betreuungszeit von beispielsweise 35 Wochenstunden auf 45 Wochenstunden ist nicht im Kindergartenjahr möglich. Sollten Sie eine Veränderung Ihrer Buchungszeiten zum Start des neuen Kindergartenjahes wünschen, so teilen Sie uns dies bitte frühzeitig mit. Ansonsten gilt der geschlossene Betreuungsvertrag für die gesamte Kindergartenzeit Ihres Kindes.

 

C

Christliche Erziehung:

Christliche Erziehung heißt für uns, den Kindern christliche Werte und Normen zu vermitteln, sowie das Kennenlernen von biblischen Geschichten und Liedern. Hin und wieder werden auch Familiengottesdienste von und für uns gestaltet. Zu sonntäglichen Gottesdiensten, zur Mini-Kirche und zu den Kinderbibeltagen sind alle Eltern bzw. Kinder herzlich eingeladen. Die Termine zu den Gottesdiensten finden Sie im  Monatsprogramm, sowie an unserer Tür oder in den Schaukästen.

 

D

Dokumentation (auch: Bildunsgdokumentation):

Während der gesamten Kindergartenzeit begleiten und fördern wir Ihr Kind in seiner Entwicklung. Um diese Entwicklungsschritte auch für Sie als Eltern transparent machen zu können, erstellen wir Erzieherinnen Beobachtungs- und Entwicklungsbögen und machen uns Notizen über die Entwicklung Ihres Kindes. Diese Bögen und Notizen unterliegen selbstverständlich dem Datenschutz und dienen uns Erziehern als Grundlage für Elterngespräche, Angebotsplanungen für Ihr Kind sowie zur Anfertigung einer Bildungsdokumentation. Die Bildungsdokumentationen dürfen nur mit Ihrem Einverständnis erstellt werden und werden Ihnen nach der Kindergartenzeit ausgehändigt.

Zu dieser Dokumentation zählen auch Arbeiten, Fotos und zum Teil Videos Ihres Kindes. Teilen Sie uns bitte mit, wenn Sie mit dieser Form der Dokumentation nicht einverstanden sind, da dies ansonsten fester Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit ist.

Draußen spielen und lernen:

Unser Außengelände biete unseren Kindern viele Bewegungsanlässe und ein großes Lernumfeld. Wir nutzen daher unser Außengelände zu jeder Jahreszeit und nicht nur bei trockenem Wetter, sondern auch bei nassem Wetter oder nach längerer Regenzeit. Vor allem das Spielen und Forschen auf feuchtem und nassem Untergrund bietet für Ihr Kind unterschiedliche und vielfältige Sinnes- und Lernerfahrungen, daher würden wir uns wünschen, dass Sie für Ihr Kind Gummistiefel, eine Regenhose/Matschhose und Regenjacke an seinem Haken (mit Namen versehen) bereit stellen, oder Ihr Kind bei Regenwetter und nach Regenwetter mit Kleidung „ausrüsten“, die durchaus mit Matsch in Berührung kommen darf.

In den Sommermonaten verlegen wir unseren Kindergartenalltag komplett nach draußen und frühstücken an den großen Holztischen bei einem gleitenden Frühstück. Bitte denken Sie daran, Ihr Kind mit ausreichend Sonnenschutz und einer Sonnenkappe zu versorgen.

Neben den üblichen Spielplatzmöglichkeiten gibt es bei uns eine Wasserbahn, ein Matschbecken und einen Brunnen. Darum unser Hinweis: Nicht alle Kinder, die morgens „blütenweiß“ zu uns kommen, gehen mittags  auch so wieder nach Hause.

 

E

Evangelische Kirchengemeinde Süd-West:

Wir sind, neben vielen anderen Gruppen, ein Teil der Evangelischen Kirchengemeinde Dortmund-Südwest und reihen uns in die vielfältigen Veranstaltungen eines Gemeindejahres ein. Die Homepage der Kirchengemeinde finden sie unter www.kirche-do-suedwest.de


Elternarbeit:

In unserem Kindergarten ist uns eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern und Familien wichtig.

Unsere Elternarbeit umfaßt folgende Angebote für Sie am Nachmittag oder Abend:

  • Regelmäßige Elterngespräche nach Terminabsprache
  • Elternsprechtage
  • Eltern-Kind-Nachmittage (Spiel- Sing- und Bastelnachmittage für Eltern und Kinder)
  • Elternabende zu pädagogischen und religionspädagogischen Themen (mit und ohne Referenten)
  • Vormittage zum Hospitieren
  • Vorbereitung und Durchführung von Festen und Feiern in Zusammenarbeit mit dem Kindergarten
  • Zusammenarbeit im Elternrat
  • Elternaktionsgruppen
  • Feste und Feiern, die von und mit Eltern geplant und durchgeführt werden


Elterncafe:

Im Eingangsbereich unseres Kindergartens befindet sich ein Elterncafe. Die Eltern der Kindergarten- und U3. Gruppen sind herzlich dazu eingeladen, sich in der Bringzeit in diesem Cafe zum Kennenlernen, Austauschen, Beraten, miteinander Lachen... zu treffen.


Ernährung:

In unserem Kindergarten legen wir Wert auf eine gesunde Ernährung. Wir würden uns wünschen, dass Sie Ihrem Kind eine vollwertige und ausgewogene Mahlzeit mit in den Kindergarten geben. Milchschnitte, Knoppers, Kinderriegel & Co. sind Süßigkeiten und kein nahrhaftes Frühstück für einen guten Start in den Tag.  Wir bitten Sie daher, auf diese Dinge zu verzichten und Ihrem Kind stattdessen ein belegtes Brot, Joghurt, aufgeschnittenes Obst oder Gemüse mitzugeben.

Für das Mittagessen bieten wir den Familien, die sich für eine Buchung von 35 oder 45 Wochenstunden entschieden haben, zwei Möglichkeiten des Mittagessens für Ihr Kind an:

1. Möglichkeit: Sie geben Ihrem Kind ein zweites Frühstück in Form von Brot, Obst oder Gemüse, einem Joghurt in einer zweiten Brotdose mit in den Kindergarten.

2. Möglichkeit: Sie bestellen für Ihr Kind ein warmes Mittagessen.

Der Kindergarten wird vom Fritz-Heuner-Altenheim mit Mittagessen beliefert. Für das Mittagessen wird eine Kostenpauschale von 2,30€ pro Tag erhoben, die neben dem Essen an sich auch die Energie-, Personal- und Transportkosten umfasst. Sie haben die Möglichkeit Ihr Kind tageweise in eine Liste einzutragen. Der Beitrag für das Mittagessen wird rückwirkend zum Ersten des nächsten Monats erhoben und im Kindergarten bezahlt.

Für die Familien der U3-Gruppe hat sich das Kindergartenteam für eine warme Mahlzeit aller Kinder mit einer Stundenbuchung von 35 und 45 Wochenstunden entschieden, da während der Mahlzeiten eine räumliche Trennung der Kinder nicht möglich ist.

Den Kindern werden hier Wasser und Tee als Getränke gereicht. Für die Getränke fallen keine zusätzlichen Kosten an. Es können auch Getränke von zu Hause mitgebracht werden.

Um unsere Umwelt zu schonen, möchten wir jedoch darum bitten, von Trinkpäckchen abzusehen und Getränke in Flaschen oder andere Behältnisse umzufüllen (diese bitte auch mit Namen versehen).


Elternpost:

Vor jeder Gruppe befindet sich ein „Elternpostkasten“. Die Postfächer sind mit Namen versehen und beinhalten alle wichtigen Mitteilungen aus dem Kindergarten oder Eltern. Das Postfach sollte täglich aufgesucht und regelmäßig geleert werden, damit wichtige Informationen sie auch umgehend erreichen können.

 

F

Frühstück:

Die Kinder frühstücken im Laufe des Vormittags. In der Regel wird den Kindern ein gleitendes Frühstück angeboten. Dies bedeutet, die Kinder frühstücken je nach Hungergefühl zu einer selbstgewählten Zeit am Vormittag an einem dazu bereitgestellten Tisch mit Freunden im Gruppenraum. An einzelnen Tagen und zu besonderen Anlässen (Geburtstag eines Kindes) frühstücken die Kinder gemeinsam im Gruppenraum zu einer festgelegten Zeit.

Ab und zu gibt es ein „großes Kindergartenfrühstück“ (z.B. an Karneval) für alle Kinder des Kindergartens. Dazu bringt jede Familie etwas zum Frühstücken mit. Sie finden in der vorderen Halle eine Liste, wo Sie sich dann  eintragen und Ihre Einkaufs-Erinnerungzettel mit nach Hause nehmen können.


Familienzentrum:

Unser Kindergarten hat im Sommer 2008 das Gütesiegel „Familienzentrum“ des Landes NRW verliehen bekommen. Der Kindergarten bietet nicht nur Angebote für die Familien des Kindergartens an, sondern ist auch Anlaufstelle für Familien außerhalb des Kindergartens. Die Angebote umfassen neben Beratung und Information durch die Mitarbeiterinnen auch gezielte Angebote, wie Elternabende, Zusammenarbeit mit dem Familienbüro Hombruch und unterschiedlichen Institutionen (wie z.B. mit Kinderärzten, Therapeuten, anderen sozialen Einrichtungen, usw.).

Die Beschreibung des Gütesiegels für unseren Kindergarten kann – ebenso wie unsere Konzeption – im Kindergarten angesehen und ausgeliehen werden. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie Interesse daran haben. Weitere Informationen zum Thema Familienzentrum finden Sie auch im Internet unter www.familienzentrum.nrw.de.

 

Fotos:

Im Laufe der Kindergartenzeit machen wir Fotos von Ihrem Kind. Diese Fotos werden zu Zwecken von Dokumentation einzelner Aktionen und Projekte sowie Ausflüge im Kindergarten ausgehangen und somit für alle Besucher des Kindergartens sichtbar. Ferner bieten wir den Familien an, diese Fotos zu bestellen. Auch im Internet möchten wir unsere Kindergartenarbeit für interessierte Eltern sichtbar machen und nutzen dazu Bildmaterial aus dem Kindergartenalltag und von Festen und Feierlichkeiten auf unserer Gemeindehomepage www.kirche-do-suedwest.de.

Wir möchten Sie daher bitten, uns mitzuteilen, wenn Sie nicht damit einverstanden sind, dass Ihr Kind auf Fotos abgebildet wird. Wir gehen davon aus, dass Sie damit  einverstanden sind, wenn Sie uns keine Rückmeldung dazu geben.


Freispiel:

Dem Freispiel wird in unserem Kindergarten neben Aktionen und Projekten mit Ihrem Kind ein großer Stellenwert beigemessen.

Im Freispiel erhält Ihr Kind nicht nur die Zeit und den Freiraum, selbstbestimmt und selbständig  etwas spielen und tun zu können, sondern auch die Möglichkeit, sich in verschiedenen Bereichen zu bilden. Während der Freispielzeit wird Ihr Kind von seinen Erziehern begleitet und beobachtet und hat so die Möglichkeit, sich nach seinem individuellen Tempo und Interessen zu beschäftigen. Den Erziehern bietet das Freispiel die Gelegenheit, Kinder in ihrem Tun und Handeln zu beobachten, zu verstehen und dementsprechend die weiteren Entwicklungsschritte Ihres Kindes durch neue Anreize, Aktionen und Projekte unterstützen zu können.

Während der Freispielzeit hat Ihr Kind die Möglichkeit, Spielpartner und Beschäftigung frei zu wählen, Beziehungen dadurch aufzubauen, Konflikte selbst auszutragen und die Dauer der Beschäftigung selbst zu wählen. Das Freispiel fordert Ihrem Kind ein hohes Maß an Eigenständig- und Selbständigkeit sowie Eigeninitiative ab und bietet ihm vielseitige Möglichkeiten, seine Persönlichkeit zu entwickeln und sich zu bilden.

Das Freispiel bietet Ihrem Kind vielfältige Entwicklungs- und Bildungsmöglichkeiten. Es werden beispielsweise folgende Lernerfahrungen möglich:

  • motorische Erfahrungen (z.B. beim Bau eines Bewegungsparcours)
  • musikalische Erfahrungen (z.B. beim Spiel mit Dosen, die mit Materialien gefüllt wurden)
  • naturwissenschaftliche Erfahrungen (z.B. beim Spiel mit Sand und Wasser, oder beim Umgang mit einem Magneten)
  • soziale Erfahrungen (z.B. beim Gewinnen eines Spielpartner oder Austragen eines Konfliktes)

 

Flyerkästen:

Im Eingangsbereich unseres Kindergartens und der U3 befinden sich Flyerkästen. Hier finden Sie Broschüren oder Informationsmaterial zu Familienthemen oder Erziehungsfragen. Die Flyer dienen nicht nur zur Ansicht, sondern dürfen gerne von Ihnen mitgenommen werden. Das Flyerangebot wird regelmäßig durchgesehen und ergänzt. Bitte informieren Sie uns, wenn Sie einen Wunsch haben oder Informationsmaterial vermissen. Wir ergänzen unsere Kästen gerne, wenn dies möglich ist.


G

Geburtstag:

Der Geburtstag Ihres Kindes ist etwas Besonderes für Ihr Kind, an dem wir gerne teilhaben möchten. Wir  würden daher  gern dieses Ereignis in der Kindergartengruppe feiern. Es wäre schön, wenn Sie dann für uns z.B. einen Kuchen oder etwas anderes (Eis, Brötchen, Salzstangen, aufgeschnittenes Obst oder Gemüse, etc.) mitbringen würden und den Termin der Feier durch einen Aushang an der Gruppenpinnwand für alle Familien sichtbar machen.

 

Gruppen:

In unserem Kindergarten gibt es vier Gruppen, davon drei Kindergartengruppen (die blaue Gruppe, die rote Gruppe und die gelbe Gruppe) und eine Gruppe für Kinder unter drei Jahren (Marienkäfergruppe). Die Marienkäfer-Gruppe ist in den Räumlichkeiten des Gemeindehauses untergebracht.

In den Kindergartengruppen werden maximal 25 Kinder im Alter von 3-6 Jahren von zwei pädagogischen Fachkräften betreut:

  • Blaue Gruppe: Frau Gabriele Heimann und Frau Dagmar Jensen-Weißmann
  • Rote Gruppe: Frau Sandra d´Adamo und Frau Sonja Schönleben
  • Gelbe Gruppe: Frau Ulrike Bengler, Frau Sabine Mai und Frau Britta Kröger


In der U3 Gruppe werden 10 Kinder im Alter von 1- 3 Jahren von drei pädagogischen Fachkräften betreut:

  • Marienkäfer: Frau Melanie Rüger, Frau Katharina Buse und Frau Claudia Kleist


Die Arbeit des pädagogischen Stammpersonals wird an jeweils vier Tagen von der Integrationskraft Frau Martina Mays unterstützt.

 

H

Halten und Parken am Lehnertweg:

Halten und Parken am Lehnertweg ist immer wieder ein Problem, auf das wir häufig angesprochen werden, da durch parkende Autos den Kindern die Sicht auf die Straße genommen wird. Benutzen Sie beim Bringen und Abholen grundsätzlich den Gemeindeparkplatz an der Stockumer Straße. Sollte Ihnen das nicht möglich sein, so halten Sie unbedingt den Bereich vor der Kirche frei, um Eltern und Kindern (besonders denen, die alleine kommen und gehen) ein gefahrloses Überqueren des Lehnertweges zu ermöglichen.

Die Parkplätze direkt vor dem Kindergarten sind ausschließlich für Mitarbeiter der Kirchengemeinde sowie behinderte Mitmenschen.

 

Hospitieren:

Hospitieren in den Gruppen ist nach einer Eingewöhnungszeit Ihrer Kinder und Absprache mit uns möglich und erwünscht. Es gestattet einen kleinen Einblick in die Arbeit des Kindergartens und ermöglicht Ihnen, Ihr Kind im Kindergartenalltag zu erleben. Einen Termin für Ihren Hospitationstag können Sie mit den Mitarbeiterinnen der Gruppe Ihres Kindes vereinbaren.


Handtücher:

Wir haben für alle Kinder einheitliche Handtücher. Die Handtücher werden vom Kindergarten gestellt und regelmäßig gewechselt/ gereinigt.


Haken:

Jedes Kind hat im Flur an der Garderobe seinen eigenen Haken mit einem Erkennungszeichen/ -bild. Dort können Kleidungsstücke und Taschen des Kindes aufgehangen werden. Das Bild des Hakens findet Ihr Kind im Waschraum wieder, es erleichtert das Finden seiner Sachen.

 

Hausschuhe:

Ihr Kind benötigt für den Kindergarten Hausschuhe (oder die sogenannten „Stoppersocken“).

Die Hausschuhe können in die Eigentumstasche am Haken Ihres Kindes untergebracht werden. Bitte kennzeichnen Sie auch die Hausschuhe mit dem Namen Ihres Kindes, um Verwechslungen zu vermeiden und uns die Zuordnung zu erleichtern. Bitte achten Sie bei der Wahl der Hausschuhe auf geschlossenes Schuhwerk, um die Unfallgefahr zu minimieren.

 

I

Information:

Informationen zu unserer Arbeit erhalten Sie durch Elternbriefe und -emails, durch Aushänge an der Tür/ Eingangsbereich und den Pinnwänden der Gruppen. Wir bitten Sie, diese Mitteilungen zu lesen, die Termine zu notieren und vielleicht die Elternbriefe zu sammeln, denn so können Sie im Laufe der Zeit eine Lieder- und Fingerspielsammlung zusammenbekommen.

 

Intensivgruppen:

Unsere Intensivgruppen finden einmal wöchentlich für unsere „Großen“ (die nächsten Schulanfänger) innerhalb der Betreuungszeit statt. Wir vermitteln kein Rechnen, Schreiben, Lesen, sondern haben für diese Zeit besondere Spiele, Projekte und Beschäftigungen ausgewählt, die wir zuvor mit Ihren Kindern besprochen haben. Diese Gruppe soll nicht dazu dienen „leeres Wissen“ über Übungsblätter zu vermitteln, sondern Kindern einen Rahmen schaffen, situationsbezogen Aktivitäten miteinander zu erleben. Wir freuen uns darauf diese Zeit mit den „Großen“ bewusst und intensiv zu erleben und vor allem gemeinsam mit Ihren Kindern zu gestalten.

J

Jugendamt:

An- und Abmeldungen Ihres Kindes zum Kindergarten erfolgen von unserer Seite aus schriftlich an das Jugendamt der Stadt Dortmund, welches auch zuständig für die Berechnung und den Erhalt der Kindergartenbeiträge ist. Müssen Sie Ihr Kind vor Schuleintritt aus dem Kindergarten abmelden (zum Beispiel bei einem Umzug in einen anderen Wohnort), so muss die Kündigung bis zum 15. des Monats im Kindergarten vorliegen und wird zum Ende des folgenden Kalendermonats wirksam. Zum Ende der letzten   drei Monate des Kindergartenjahres, in denen das Kind schulpflichtig wird, ist eine Kündigung nicht möglich, es sei denn, es liegen wichtige Gründe vor (z.B. Umzug). Eine Vertragskündigung durch den Träger ist aus wichtigen Gründen ebenfalls möglich. Die zukünftigen Schulanfänger können nur zu bestimmten Termine entlassen werden

K

Kindergartenrat:

Der Kindergartenrat setzt sich aus dem Elternrat (jeweils zwei Eltern pro Gruppe), den Vertretern des Trägers (Pfarrer und Presbyter) und den pädagogischen Mitarbeitern zusammen. In den Sitzungen (ca. alle zwei Monate) beraten die Mitglieder über die Grundsätze der pädagogischen Arbeit, die Ausstattung der Einrichtung und die Vereinbarung von Kriterien für die Aufnahme von Kindern. Protokolle der Sitzungen werden anschließend im Kindergarten ausgehängt.

 

 

Kennzeichnung persönlicher Dinge:

Die Kennzeichnung der persönlichen Dinge Ihres Kindes (wie Buttertasche, Butterbrotdose, Schuhe, Wechselkleidung, Regenkleidung, ect.) ist wichtig, um ein Vertauschen zu vermeiden.

 

L

Liederkreis:

Zu bestimmten Anlässen laden wir Sie zum Liederkreis in der Halle (z.B. vor dem Laternenumzug, bei Eltern-Kind-Nachmittagen, in der Vorweihnachtszeit, ect.) ein. Dabei haben auch Sie die Gelegenheit, „vor Ort“ unsere Lieder u. Fingerspiele kennenzulernen und mit uns zu „üben“.

 

M

Mitarbeit:

Ihre Mitarbeit und Anregungen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Durch den familienergänzenden Auftrag unseres Familienzentrums wollen wir in guten, fruchtbaren Kontakt mit Ihnen - „unseren“ Eltern stehen.

Ihre Mithilfe und Unterstützung wird im Laufe des Kindergartenjahres sicherlich häufiger benötigt. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam beispielsweise den Kindergartenspielplatz zu erneuern, Feste vor- und nachzubereiten und vieles mehr. Hierzu finden Sie Aushänge und Listen im Eingangsbereich.

 

Medikamentengabe:

Im Kindergarten dürfen wir keine Medikamente verabreichen, wie Sie auch den „Spielregeln“ entnehmen können. Kranke Kinder, die Medikamente einnehmen müssen, fühlen sich zu Hause meist am wohlsten und gehören nach Möglichkeit nicht in den Kindergarten, da sie selbst nicht genug Kraft haben den anstrengenden Kindergartentag zu bewältigen und zudem die Gefahr besteht, weitere Kinder (und die Mitarbeiterinnen) anzustecken.

Eine Ausnahmeregelung besteht bei Kindern mit chronischen Krankheiten, die ein Notfallmedikament benötigen. Hierzu ist eine schriftliche Einverständnisverklärung sowie eine Einweisung vom verschreibenden Arzt für uns notwendig. Einen entsprechenden Vordruck können Sie bei uns im Kindergarten bekommen.

 

Meinungskasten:

Im Eingangsbereich des Kindergartens finden Sie einen „Meinungskasten“. So sehr wir uns auch bemühen, unsere Arbeit gut zu gestalten gibt es sicherlich trotz allem auch einmal Kritik. Wir würden uns wünschen, wenn Sie diese Kritik nicht im Verborgenen halten, sondern uns zurück melden, denn nur so können wir unsere Arbeit verbessern. Wir freuen uns natürlich auch sehr über positive Kritik. Scheuen Sie sich also nicht einen Brief (die Kritik kann selbstverständlich anonym geäußert werden) einzuwerfen.

Noch lieber als „Post“ ist uns natürlich das direkte Gespräch. Sollten sie etwas „auf dem Herzen“ haben, so wenden Sie sich gerne an unsere Mitarbeiter. So können Dinge oft schneller und direkter besprochen und geklärt werden.

 

Mitarbeiterinnen:

In unserem Kindergarten sind 11 pädagogische Mitarbeiterinnen angestellt. Dieses Team setzt sich aus drei Kinderpflegerinnen und acht Erzieherinnen zusammen. Die Mitarbeiterinnen bilden sich regelmäßig zu aktuellen Themen fort und besitzen zum Teil Zusatzausbildungen für unterschiedliche Fachbereiche. Unser Team wir regelmäßig durch Praktikanten der Fachschule für Sozialpädagogik ergänzt und bereichert.

 

Musikalische Früherziehung:

Musikalische Früherziehung findet bei uns nicht nur im Kindergartenalltag statt, sondern auch in einem festen Angebot.

Das feste Angebot wird zur Zeit von Fabian Voigt geleitet und findet donnerstags und freitags in Kleingruppen im Gemeindehaus statt. Für die musikalische Früherziehung mit Fabian Voigt müssen Sie Ihr Kind anmelden, da es sich um ein kostenpflichtiges Angebot handelt. Das Programm ist für Kinder konzipiert, die 4 Jahre alt sind und bereits ein Jahr den Kindergarten besuchen. Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Kostenbeitrag erhalten Sie im Kindergarten. Familien, die gerne an der musikalischen Früherziehung teilnehmen wollen, den Beitrag dafür aber nicht zusätzlich aufbringen können, wenden sich bitte an Frau Steding oder Fabian Voigt.

 

N

Notfallbetreuung:

Als Kindergarten und Familienzentrum sind wir natürlich darum bemüht, unsere Schließzeiten möglichst gering zu halten. Sollte auf Grund der Schließzeiten unserer Einrichtung für Sie eine Notfallsituation entstehen, in der Sie nicht wissen, wo Sie Ihr Kind unterbringen sollen, sind wir stets darum bemüht, gemeinsam mit Ihnen eine gute Lösung zu finden bzw. eine Notfallbetreuung zu organisieren.

Es kann sein, dass in solchen Fällen eine Notgruppe zustande kommt. Diese Notgruppe ist nur für die Kinder, deren Eltern beide berufstätig sind und keine andere Möglichkeit der Unterbringung haben.

 

O

Öffnungszeiten:

Unsere Öffnungszeiten sind täglich montags - freitags von 7.00 Uhr - 16:00 Uhr.

 

P

Projekttage:

Einige Male im Jahr bieten wir „Projekttage“ an. Zu einem bestimmten Thema machen wir „Angebote“, welche durch Aushang bekanntgegeben werden. Ihre Kinder können sich entscheiden, woran sie Spaß haben und Sie tragen den Namen Ihres Kindes dann in die Liste ein. Dabei kann frei gewählt werden und die bestehenden Gruppen und gewohnten Erzieherinnen brauchen nicht für das Interesse am Thema ausschlaggebend zu sein.

 

Pinwand:

An unserer Pinnwänden in den Eingangsbereichen der beiden Häuser haben Sie die Möglichkeit, einen Aushang zu machen. Häufig war diese Stelle in der Vergangenheit schon hilfreich bei Vermittlungen, Angeboten und eine willkommene Tauschbörse.

 

Praktikanten:

Unser Kindergarten arbeitet eng mit der Fachschule für Sozialpädagogik zusammen. Im Laufe des Kindergartenjahres kann es daher sein, das Praktikanten/ Praktikantinnen in einer unserer Kindergartengruppen ein Blockpraktikum absolvieren. Die Praktikanten stellen sich Ihnen über einen Aushang an der Gruppenpinnwand vor und bleiben für einige Wochen in unserer Einrichtung.

 

Parasitenbefall

Vor allem in den Herbstmonaten, in der Zeit der Mützen, kommt es immer mal wieder vor, dass ein Kindergartenkind von Kopfläusen befallen ist. Sollte ein Kind von Parasiten befallen sein, dann darf es den Kindergarten nicht besuchen. Der Kindergarten muss umgehend informiert werden. Nach einer erfolgreichen Behandlung und mit einer ärztlichen Bescheinigung darf Ihr Kind den Kindergarten wieder besuchen. Das Auftreten von Parasiten wird ebenso wie ansteckende Krankheiten an der Eingangstür bekannt gegeben.

 

R

Reden zwischen Tür und Angel

Reden zwischen „Tür und Angel“ , z.B. beim Bringen und Abholen der Kinder ist gut und wichtig, um Befindlichkeiten und Informationen zu den Kindern weiter zu geben.

Für intensivere Gespräch über Ihr Kind, dessen Entwicklung oder eventuelle Probleme möchten wir uns jedoch mehr Zeit nehmen. Dazu gibt es im Jahreslauf unsere Elternsprechtage, an denen wir mit Ihnen über die Entwicklung Ihres Kindes sprechen wollen und zu denen Sie herzlich eingeladen sind. Außerdem können Sie je nach Bedarf einen Gesprächstermin mit uns vereinbaren, so dass wir uns in Ruhe über ihr Kind austauschen können.

 

S

Sauberkeitserziehung

Die Sauberkeitserziehung Ihres Kindes muß bei der Aufnahme in den Kindergarten nicht abgeschlossen sein. Ihr Kind soll die Zeit, die es benötigt sauber zu werden, erhalten und dies ohne Druck erleben. In unserem Kindergarten gibt es deshalb einen Wickeltisch und Töpfchen. (Zusatz: Im Gebäude des Kindergartens ist ein Wickeltisch aktuell noch nicht vorhanden, wird demnächst aber eingebaut).

 

Sonnenschutz

Bitte denken Sie daran, Ihr Kind in den Sommertagen mit ausreichend Sonnenschutz zu versorgen, da wir an sonnigen Tagen den Kindergartentag überwiegend draußen verbringen. Wir bitten Sie darum Ihr Kind einzucremen und einen Sonnenhut/Sonnenkappe mit in den Kindergarten zu geben.

 

Schließungszeiten

Im Laufe des Kindergartenjahres gibt es in unserem Kindergarten Schließungszeiten, über die wir Sie frühzeitig informieren. Der Kindergarten schließt immer drei Wochen in den Sommerferien und an den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihren Urlaubsplanungen.

Darüber hinaus gibt es Teamtage, an denen sich das pädagogische Team gemeinsam fortbildet, sowie einen „Reinigunsgtag“, an dem eine Grundreinigung des Mobiliars und Spielzeuges stattfindet, und vielleicht einmal einen Betriebesausflug innerhalb der Kirchengemeinde. An diesen Tagen ist der Kindergarten ebenfalls geschlossen.

Alle diese Tage teilen wir Ihnen frühzeitig mit, so dass Sie gegebenfalls bei Ihrem Arbeitgeber rechtzeitig Urlaub beantragen können oder wir gemeinsam eine Lösung für eine geeignete Betreuung Ihres Kindes finden können.

 

Spielzeugtag

In jeder Gruppe gibt es einmal wöchentlich einen Spielzeugtag. Da unser Raumangebot begrenzt ist, möchten wir Sie darum bitten, mit Ihrem Kind gemeinsam ein Spielzeug auszuwählen, welches möglichst  nicht zu viel Raum in Anspruch nimmt, um den Kindern nicht zusätzlich Spielfreiraum zu nehmen.

Da wir im Kindergarten den Kindern einen friedvollen Umgang miteinander nahe bringen möchten, sind Waffen und Kriegsspielzeuge nicht erwünscht.

Spielzeugtage sind für die

  • blaue Gruppe: mittwochs
  • rote Gruppe: dienstags
  • gelbe Gruppe: freitags
  • Marienkäfergruppe: täglich (da es in dem jungen Alter der Kinder schwierig ist, sich auf einen Tag zu begrenzen)

 

Schmuck:

Schmuck in Form von Ketten und Ringen kann beim Spielen sehr hinderlich sein und gefährlich werden. Daher wären wir dankbar, wenn Ihr Kind in der Kindergartenzeit auf das Tragen von Schmuck verzichten könnte.

 

Stuhlkreis/ Spielkreis:

Im Vormittagsbereich findet in der Regel ein Stuhl- oder Spielkreis statt. Die Kinder der Gruppe kommen dann zu einer gemeinsamen Begrüßungsrunde zusammen, in der gereimt, erzählt, gesungen und Kreis- und Fingerspielen gespielt werden.

T

Tagesablauf:

Unser Tagesablauf gibt einen festen Rahmen vor, der jedoch Spielraum für weitere Möglichkeiten lässt. Dieses ist gerade in Bezug auf bedürfnisorientierte Arbeit notwendig.Die Kinder sollten morgens bis spätestens 9.00 Uhr gebracht werden. Diese Richtzeit bedeutet für die Kinder Orientierung und Sicherheit und ermöglicht uns ein intensives pädagogisches Arbeiten.

Der Tagesablauf im Kindergarten:

7.00 Uhr                       Beginn der Kindergartenzeit

Freispiel

Frühdienst bis 8.00 Uhr: 2 Erzieherinnen - ein Gruppenraum ist geöffnet

8.00 Uhr                       Alle Gruppenräume sind geöffnet

9.00 Uhr                       Ende der Bringzeit

Zeit für: Freispiel, Bildungspartnerschaften, Projekte, Vollversammlungen,  Frühstück, Stuhlkreise, Gesprächsrunden, Arbeitsgemeinschaften und  Angebote für Schulanfänger

Fixpunkte am Vormittag sind:

9.00 Uhr montags: Vollversammlung aller Kinder (zur Wochenplanung)

ab 8.30 Uhr dienstags: Sport und Bewegungsspiele im Gemeindehaus (in den Wintermonaten)

9.00 Uhr mittwochs und donnerstags: Schulanfängeraktionen

ab 8.30/ 8.45 Uhr donnerstags und freitags: Musikalische Früherziehung

 

ab ca. 11.15/11.30 Uhr  Treffen in den Gruppen zum Kreis (In der Regel in den Stammgruppen, Interessen- oder altersbezogene Gruppen, je nach Bedarf und Situation)

oder Spiel auf dem Spielplatz

12.00 – 12.15 Uhr         Erste Abholphase

12.30 Uhr                     Mittagessen

anschließend ruhige Freispielphase: Einige Spielbereiche geöffnet,

die Kinder haben auch die Möglichkeit für eine Ruhepause

oder zum Spiel auf dem Spielplatz

14.00 - 14.15 Uhr          Abholzeit der 35-Std.-Kinder

Die 45-Std.-Kinder spielen anschließend in einer Gruppe zusammen

Zeit für: Freispiel, Bildungspartnerschaften, Projekte, Gesprächsrunden, Arbeitsgemeinschaften und Angebote

15.00 Uhr                       Möglichkeit zu einem Nachmittagsimbiß

16.00 -  16.15 Uhr         Abholzeit der 45-Std.-Kinder und Ende der Betreuungszeit


Der Tagesablauf in der U3:

7.00 Uhr                       Beginn der Kindergartenzeit

Frühdienst bis 8.00 Uhr: 1 Erzieherin

Individuelle Begrüßung

Erste kleine Aktionen in Kleingruppen

9.00 Uhr                      Ende der Bringzeit

Fixpunkte des Vormittages sind:

9.00 Uhr                       Morgenkreis mit Begrüßungslied, Fingerspielen, Liedern, Mitmachgschichten, Erzählen von Erlebten  und  Informationen über den Tag

9.10 Uhr                       Gemeinsames Frühstück

ab 9.30 Uhr                  Freies Spielen (Duplo, Malen, Rollenspiele,…)

Angebote, Aktionen, Projekte, Bewegung,

Spielen auf dem Spielplatz des Kindergartens

Ruhe- und Pflegezeiten

Wickeln

Individuelle Schlafzeiten der Kinder

11.45 -  12.00 Uhr         Erste Abholzeit: Abschiedslied (ab 3 Kindern)

anschließend ruhige Freispielphase

Ruhige Beschäftigungen (Bilderbücher, ruhige Spielsequenzen)

12.30 Uhr                     Mittagessen

ab ca. 13.00 Uhr         Freispiel und Pflegezeiten

13.30 -  13.45 Uhr       Abschiedskreis:

Gemeinsames Aufräumen, Spiele, Abschiedslied

13.45 -  14.00 Uhr        Abholzeit der 35-Std.-Kinder

anschließend Zeit für: Freispiel, Aktionen, Projekte, Bewegung

15.20 Uhr                     Möglichkeit zu einem Nachmittagsimbiß

15.45 -  16.00 Uhr       Abholzeit der 45-Std.-Kinder und Ende der Betreuungszeit

 

Telefon:

Telefonisch sind wir am besten zwischen 8.00 Uhr - 14.00 Uhr unter der Rufnummer 4752936 für den Kindergarten und von 7.00-8.50 Uhr und ab 11.45 Uhr unter der Rufnummer 3345293 für die U3 Gruppe zu erreichen.

 

Termine

Termine innerhalb des Kindergartenjahres werden Ihnen jeweils halbjährlich über eine Jahresplanung schriftlich bekanntgegeben. Wir informieren Sie zusätzlich über anstehende Termine und Veranstaltungen über Aushänge im Eingangs- und Flurbereich, wie auch über Elternbriefe und -mails.

 

U

Urlaub:

Teilen Sie uns bitte mit, wenn Sie außerhalb der Schließungszeiten in den Urlaub fahren, dann sind wir und die Spielpartner Ihres Kindes über den Grund des Fernbleiben Ihres Kindes informiert.

 

V

Vertrauensvolle Zusammenarbeit

In unserem Kindegarten sollen sich nicht nur die Kinder wohlfühlen, sondern auch die Eltern und die dazugehörige Familie der Kinder. Wir legen daher großen Wert auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihnen und freuen uns darauf. Ein guter Kontakt und Austausch miteinander ist uns wichtig, denn sie kennen Ihr Kind besser als jeder andere!

 

Vollversammlung:

Jeden Montag treffen sich alle Kinder der Kindergartengruppen um 9.00 Uhr zu einer Vollversammlung in der großen Halle des Kindergartens, um gemeinsam die Woche zu beginnen. Innerhalb dieser Runde werden Informationen weitergegeben und die Aktionen der nächsten Tage mit den Kindern besprochen. Wir möchten Sie daher bitten, Ihr Kind am Montag zeitig (möglichst bis 8.50 Uhr) in den Kindergarten zu bringen, um ihm die Teilnahme an der Vollversammlung zu ermöglichen.

 

Videospiele:

Video- und und tragbare Konsolenspiele gehören nicht zu unserem Spielangebot und sind deshalb auch zum Spielzeugtag nicht erwünscht.

 

W

Weinende Kinder:

Weinende Kinder, die zu Anfang ihrer Kindergartenzeit Trennungschwierigkeiten haben, werden von uns selbstverständlich nicht allein gelassen. Durch den Besuch unserer Eingewöhnungstreffen am Vor- und Nachmittag (einige Wochen vor der Aufnahme in den Kindergarten) werden diese Schwierigkeiten jedoch bedeutend besser und schneller bewältigt. Sollte sich Ihr Kind von uns nicht trösten lassen, dann rufen wir Sie zurück zu uns in den Kindergarten. Sie dürfen uns auch gerne anrufen, sollten Sie sich unsicher sein, ob sich Ihr Kind beruhigt hat und wohl fühlt, nachdem Sie es weinend in den Kindergarten gebracht haben.

 

Wechselwäsche:

Gerade bei jüngeren Kindern kommt es vor, dass sie über das Spiel vergessen, zur Toilette zu gehen und einnässen. In einem solchen Fall wäre es schön, wenn Sie für Ihr Kind eine Garnitur Wechselwäsche (bestehen aus einer Hose, Unterwäsche und Socken) in einer Tasche am Haken bereitstellen würden, da unsere „Kindergartenboutique“ – gerade zu Beginn eines neuen Kindergartenjahres - nicht immer über ausreichend Wäsche verfügt.

 

Werte

Unsere Kindergartenarbeit wird getragen und bestimmt von christlichen Werten, wir haben jedoch alles andere, was auch unsere Arbeit ausmacht, hier am Ende des Alphabets einmal für Sie zusammengestellt:

 

Z

 

Ziele unserer Arbeit:

  • Die Kinder und die Familie der Kinder sollen sich in unserem Kindergarten wohl und angenommen fühlen.
  • Die Kinder sollen in der Gruppe ein partnerschaftliches, gewaltfreies und gleichberechtigtes Miteinander erfahren und erlernen können.
  • Die Kinder haben die Möglichkeit ihre eigene soziale Rolle in der Gruppe und ihre Bedeutung für die Gruppe zu erfahren.
  • Die Kreativität der Kinder soll unter Berücksichtigung der individuellen Neigungen und Begabungen unterstützt werden.
  • Wir möchten den Kindern zur größtmöglichen Selbständigkeit und Eigenaktivität verhelfen, sowie Lernfreude unterstützen, stärken und anregen.
  • Wir möchten den Kindern elementare Kenntnisse von ihrer Umwelt durch ein breites Angebot von Erfahrungsmöglichkeiten in ihrer nahen Umgebung vermitteln.
  • Die körperliche Entwicklung der Kinder soll begleitet und unterstützt werden. Den Kindern wird Grundwissen über den Körper vermittelt.
  • Wir wollen zum Verständnis gegenüber anderen Kulturen beitragen und Toleranz fördern.

 

„Solange Kinder klein sind, gib’ ihnen Wurzeln, wenn sie groß sind, gib’ ihnen Flügel.“

(Albert Schweitzer)


Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit zum Lesen genommen haben!

Mit den besten Wünschen für die gemeinsame Kindergartenzeit,

Ihr Kiga-Team

 

 

Kindergarten-AbBC des Familienzentrums Ev. Kindergarten Barop

in der Fassung vom 01.09.2011