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Taufe
Wir möchten mit der Taufe Menschen bestätigen, dass sie Gottes Kinder sind. Im Auftrag Gottes darf die Kirche sie taufen, denn sie sind von Gott geliebt.
Getauft werden können Menschen jeden Alters, also ebenso Säuglinge wie Erwachsene. Wer getauft ist, wird damit zum Mitglied der christlichen Kirche.
Wir würden uns freuen, wenn Sie sich an uns wenden.
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Die Zusage der Liebe Gottes - der wichtigste Inhalt der Taufe:
Jesus hat sich von Johannes taufen lassen. Bei seiner Taufe erlebte er Gott. Gott sagte: "Dies ist mein Sohn, dir gilt meine Liebe, dich habe ich erwählt."
Markusevangelium Kap. 1,9-11
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Viele Eltern wollen, dass ihre Kinder unter Gottes Schutz und Segen stehen und in die Tradition hineinwachsen, in der sie selber groß geworden sind.
Wenn Kinder im Schulalter, Jugendliche oder Erwachsene sich taufen lassen, sollte es der eigene Wunsch sein, Gottes Zusage in der Taufe zu empfangen.
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Taufen und Tauffest
am Pfingstmontag 13. Juni 2011 in der Margarethenkapelle
Wer macht mit? Näheres bei Pfarrer Wieschhoff
Die Taufe erfolgt sonst im Gottesdienst in den Kirchen. Bei Bedarf gibt es in unserer Gemeinde etwa vierteljährlich besondere Taufgottesdienste.
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Zur Taufe gehört eine angemessene Vorbereitung und Begleitung. Die reicht vom Taufgespräch mit den Eltern (bei der Taufe von kleinen Kindern) bis zum späteren Konfirmandenunterricht. Je nach ihrem Alter werden die Täuflinge möglichst mit in die Vorbereitung einbezogen. Die Taufe sollte mindestens drei Wochen vorher in einem der Gemeindebüros oder bei einem der Pfarrer/in angemeldet werden. Mit den Eltern wird dann das Taufgespräch verabredet. Selbstverständlich können auch die Paten an dem Gespräch teilnehmen (das ist aber keine Bedingung).
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Wenn gehörlose Menschen aus Ihrer Verwandtschaft oder Ihrem Freundeskreis an der Taufe teilnehmen möchten, besteht bei rechtzeitiger Anfrage die Möglichkeit, den Gottesdienst in Gebärdensprache zu dolmetschen. (Dank der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Gehörlosenseelsorge, Kassel.)
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Für die Taufe auch ganz kleiner Kinder spricht der Gedanke, dass in der Taufe vor allem anderen Gottes Liebe entscheidet. So hatte Gott bei der Taufe Jesu gesagt, und Jesus hat es mit Worten und Taten immer wiederholt: "Dir gilt meine Liebe". Das gilt auch schon für die Allerjüngsten und ist keine Frage der Bildung und des Nachdenkens. Eltern und Paten verpflichten sich darum, den Kindern die Liebe Gottes nahezubringen und sie mit dem Glauben vertraut zu machen.
Jesus sagte: Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht. Denn solchen gehört das Reich Gottes. Markusevangelium Kap. 10,14
Für die Praxis der Erwachsenentaufe spricht: Das Aussprechen der Glaubensbekenntnisses bei der Taufe setzt voraus, daß sich die Täuflinge vorher ein eigenes Urteil über den Glauben gebildet haben und sich frei für die Taufe entscheiden können, also ein bestimmtes Alter haben müssen.
Für Jugendliche im Konfirmandenalter ist der Konfirmandenunterricht die zur Taufe hinführende Taufunterweisung. Ihre Taufe kann während der Unterrichtszeit oder im Konfirmationsgottesdienst erfolgen. Es werden bei der Erwachsenentaufe keine Paten benötigt. Auf Wunsch können aber auch Taufzeugen an der Taufe teilnehmen.
Taufauftrag
"Jesus sagte: Gott hat mir unbeschränkte Vollmacht im Himmel und auf der Erde gegeben. Darum geht nun zu allen Völkern der Welt und macht die Menschen zu meinen Jüngern! Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles zu befolgen, was ich euch aufgetragen haben. Und das sollt ihr wissen: ich bin immer bei euch, jeden Tag, bis zum Ende der Welt." (Matthäusevangelium Kap. 28,18-20)
Vorbereitung
Ein ausführliches Taufgespräch der Pfarrerin oder des Pfarrers mit den Eltern bzw. eine altersgemäße Taufvorbereitung mit den Täuflingen.
Und nach der Taufe?
Angebote der Gemeinde: Mini-Kirche in Barop für Familien mit Kindern bis etwa 6 Jahren und Kinderkirche in Hombruch, Kindergottesdienst in Eichlinghofen, Familiengottesdienste, Kinderbibeltage, verschiedene Spielgruppen, evangelische Kindergärten, Elternseminare, familienfreundliche Aktivitäten der Gemeinde, Kinderkleider-Spielzeugbörsen, Feste, Väter-Kind-Freizeiten, Familienfreizeiten.
Häufig gestellte Fragen:
Ort und Zeit? - Taufen finden im Gemeindegottesdienst statt. Etwa halbjährlich sind Taufen auch in der Kinderkirche in Kirche am Markt, Hombruch oder in der Minikirche in der Lutherkirche Barop möglich. Bei Bedarf gibt es etwa vierteljährlich auch das Angebot besonderer Taufgottesdienste. Taufgespräche mit dem Taufpastor oder der Pastorin nach Vereinbarung.
Paten? - Mindestens zwei Paten werden von den Eltern gesucht. Bei der Taufe versprechen sie, "das Kind nach bestem Vermögen im christlichen Glauben zu begleiten." Ein Pate soll Mitglied der evangelischen Kirche sein. Beide sollen Mitglieder christlicher Kirchen und bereit sein, sich für das Kind einzusetzen. Die Paten erbitten bei ihrer zuständigen Kirchengemeinde eine Bescheinigung über ihre Berechtigung zum Patenamt.
Taufspruch? Wählen Sie einen geeigneten Satz aus der Bibel aus! Vielleicht macht es Ihnen Freude, selbst in der Bibel zu suchen. Das kann sehr gewinnbringend sein. Vielleicht möchten Sie aber hier lieber eine Auswahlliste ansehen?
Ökumene? - Die Taufe geschieht auf den Namen des dreieinigen Gottes und ist daher nicht auf eine christliche Kirche zu beschränken. Sie wird darum nicht wiederholt, wenn ein getaufter Christ sich später einer anderen Kirche anschließt.
Welcher Pfarrer? – Am einfachsten wenden Sie sich an Ihre/n zuständige/n Gemeindepfarrer/in. Oder an diejenige Person, die für die Gottesdienste an Ihrem Wunschtaufdatum zuständig ist. Natürlich können Sie auch eine/n anderen Pfarrer/in Ihrer Wahl für die Taufe fragen. Da diese/r dafür die Zustimmung des zuständigen Gemeindepfarrers benötigt, bitten wir um kurze Rücksprache mit uns.
Unterlagen ?
Geburtsurkunde des Kindes (Die Urkunde muss nur vorgelegt werden)
Stammbuch der Familie, falls die Taufe nachher dort eingetragen werden soll.
Patenbescheinigung (Es sind zwei Paten nötig, die Mitglied einer christlichen Kirche sind, die zur ökumenischen Gemeinschaft gehört. Die Patenbescheinigung erhält man bei der Kirchengemeinde, in der der jeweilige Pate wohnt. Ist der Pate aus unserer Gemeinde, benötigt man keine extra Bescheinigung. Lassen sich nicht zwei Paten finden, kann mit dem Pfarrer eine Ausnahmeregelung abgesprochen werden.)
gegebenenfalls Abmeldeschein (sog. "Dimissoriale": Wohnen die Eltern nicht in der Kirchengemeinde Barop, müssen die Eltern sich in ihrer zuständigen Kirchengemeinde melden. Sie erhalten dann dort einen Abmeldeschein.)
Pfarrer bzw. Gemeindebüro sorgen für:
Die Angaben werden im Anmeldebogen festgehalten, mit dessen Hilfe die verbindlichen Eintragungen in den Urkunden vorgenommen werden. Sie können den Bogen hier herunterladen (er wird aber natürlich genauso gut beim Taufgespräch ausgefüllt).
Die Taufe wird im Kirchenbuch der Gemeinde eingetragen. Eine Taufurkunde sowie je eine Patenurkunde für jeden Paten wird ausgehändigt. Soweit es gewünscht wird, wird die Taufe auch im Stammbuch der Familie eingetragen.
Kosten? - Täuflinge werden durch die Taufe Gemeindeglieder. Sie sind damit eingeladen, die Gemeinde in der ihnen möglichen Weise regelmäßig mitzutragen. Spezielle Kosten für die Taufe entstehen nicht. |