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Seite 1 von 8 Erinnerung
Die Zeit, die uns entschwunden ist, ist bei Gott nicht vergangen. Prediger 3,15 (Gute Nachricht)
Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. Jesaja 41,10
Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich. Dietrich Bonhoeffer
Legt alles still in Gottes Hände, das Glück, den Schmerz, den Anfang und das Ende.
Nichts war umsonst Wenn wir einmal gehen müssen - was bleibt? Ist es die Liebe, die wir in andere Herzen gelegt haben; ist es die Hoffnung, die wir anderen Menschen geschenkt haben; ist es der Glaube, der uns auf ein Wiedersehen hoffen lässt; ist es der Trost, den wir verbreitet haben; ist es der Gedanke an unsere Arme, die uns beschützt haben; sind es die schönen Worte, die wir gesprochen haben? Das alles bleibt - nichts war umsonst. Hildegard Peresson
Das Sterben gehört zum Leben. Nicht weinen, weil es vorüber, lächeln weil es gewesen. Quelle unbekannt
Bis hierher hat mich Gott gebracht durch seine große Güte, bis hierher hat er Tag und Nacht bewahrt Herz und Gemüte, bis hierher hat er mich geleit´, bis hierher hat er mich erfreut, bis hierher mir geholfen. Ämilie Juliane von Schwarzburg-Rudolstadt, Evangelisches Gesangbuch Nr. 329
Hat er dich nicht von Jugend auf versorget und ernährt? Wie manches schweren Unglücks Lauf hat er zurückgekehrt! Paul Gerhardt, Evangelisches Gesangbuch Nr. 324,16
Sein Blick ist vom Vorübergeh´n der Stäbe So müd geworden, dass er nichts mehr hält; ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt.
Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte, der sich im allerkleinsten Kreise dreht, ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte, in der betäubt ein großer Wille steht. Nur manchmal zieht der Vorhang der Pupille sich lautlos auf, dann geht ein Bild hinein; geht durch der Glieder angespannte Stille und hört im Herzen auf zu sein. Rainer Maria Rilke
Und immer sind irgendwo Spuren deines Lebens. Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle. Sie werden uns an dich erinnern. Quelle unbekannt
Glück ist, was lächeln macht, was Angst, Sorge, Ungewissheit vertreibt, und inneren Frieden schenkt. Es ist ein magisches Licht im Herzen eines Menschen, dessen Leben von Liebe erfüllt ist. Quelle unbekannt
Alles Wertvolle, das ich getan, alles Schöne, das ich erlebt habe, alles Leiden, das ich tapfer durchgestanden habe, all das ist für alle Ewigkeit ins Vergangensein hineingerettet. Auch Vergangensein ist eine Art von Sein, die sicherste Form, denn nichts und niemand kann uns dessen berauben, was in der Vergangenheit geborgen ist. (...) In der Vergangenheit reichert sich das Geschehene und Geschaffene fortwährend an, in ihr sedimentiert sich das Vergangene, im Schoß der Vergangenheit sinkt das Vergangene ständig zu Boden und bleibt dort aufbewahrt. Die Zeit verfließt; aber das Geschehen gerinnt zur Geschichte. Nichts Geschehenes lässt sich ungeschehen machen - nichts Geschaffenes lässt sich aus der Welt schaffen. In der Vergangenheit ist nichts unwiederbringlich verloren; im Vergangensein ist alles unverlierbar geborgen. Viktor E. Frankl
Gott hat dem Menschen eine Ahnung von dem riesigen Ausmaß der Zeiträume gegeben, aber von dem, was Gott in dieser unvorstellbar langen Zeit tut, kann der einzelne Mensch nur einen winzigen Ausschnitt wahrnehmen. Ich bin zu der Erkenntnis gekommen: Das Beste, was der Mensch tun kann, ist, sich zu freuen und sein Leben zu genießen, solange er es hat. Wenn er aber zu essen und zu trinken hat und genießen kann, was er sich erarbeitet hat, dann verdankt er das der Güte Gottes. Ich habe erkannt: Alles, was Gott tut, ist unabänderlich für alle Zeiten. Der Mensch kann nichts hinzufügen und nichts davon wegnehmen. So hat es Gott eingerichtet, damit wir in Ehrfurcht zu ihm aufschauen. Was in der Vergangenheit geschah und was in Zukunft geschehen wird, hat Gott lange zuvor festgelegt. Und die Zeit, die uns entschwunden ist, ist bei ihm nicht vergangen. Prediger 3,11-15 (Gute Nachricht)
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