19 | 05 | 2012
Junge Eltern PDF Drucken E-Mail

Die Kirchengemeinde und das Familien-Projekt Hombruch haben gemeinsam eine Gruppe für jugendliche/junge Eltern mit Kindern im Alter von 0-3 Jahren aufgebaut. Die Eltern sind noch in der Berufsausbildung oder noch ohne abgeschlossene Berufsausbildung und daher in einer wirtschaftlich nicht gefestigten Situation.

Diese Familien fühlen sich oft isoliert, da die Vielzahl der ihnen bekannten Familien andere Lebensthemen hat. So finden sie kaum Ansprechpartner, mit denen sie sich austauschen könnten. Frühkindliche Förderangebote, wie z.B eine Pekipgruppe, ein Babyschwimmkurs oder musische und sprachfördernde Angebote, die eine Entwicklung der Kinder und den Eltern/Kind Kontakt unterstützen würden, können meist aus finanziellen Gründen nicht wahrgenommen werden.

Da es sich im Stadtbezirk Hombruch um eine Minderheit handelt, gab es bisher kein unterstützendes, wohnumfeldnahes Angebot für diese Familien im Stadtbezirk.

Leider ist die Realisierung dieses Projektes nach dem Ausscheiden der bisherigen Leiterin ausgesetzt. Trotz vielfältiger Bemühungen konnte bisher keine qualifizierte Kraft für diese Arbeit gefunden werden. Interessenten sind herzlich eingeladen, sich an den Vorsitzendes des Kinder-und-Jugendausschusses, Pfr. Ralf Schlüter zu wenden.

Ziele:

  • Durch das Installieren der o.g Gruppe in den Stadtbezirk Hombruch wird diesen Familien der Zugang zu Hilfsangeboten erleichtert und sie haben die Chance, sich im Wohnumfeld besser zu integrieren.
  • Familien finden ein Forum mit gleichen, oder ähnlichen Problemen, in denen ein Austausch ohne Schamgefühl möglich ist.
  • Die angesprochenen Familien erkennen, dass sie in ihrer Situation nicht alleine sind.
  • Lösungsideen und Erfahrungen können ausgetauscht werden.
  • Durch die Möglichkeit des Austausches, kann es zu eigenen Lösungsstrategien kommen (Hilfe zur Selbsthilfe).
  • Kinder und Eltern haben die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen, die sie auch in ihren Alltag integrieren können.
  • Treffen auch außerhalb der Gruppe werden leichter und können so zu mehr Lebensqualität beitragen.
  • Die Teilnahme an frühkindlichen Bildungsangeboten wird ermöglicht.
  • Die Entwicklung der Kinder wird unterstützt.
  • Kontakte und Austauschmöglichkeiten führen zu mehr Zufriedenheit, mehr Zufriedenheit bei den Eltern führt zu einem besseren Eltern-Kind-Kontakt.
  • Familien werden, wenn sie wollen, in die Gemeinschaft der Kirchengemeinde eingebunden.
  • Der Einsamkeit und der Isolation wird entgegengewirkt.
  • Familien entdecken gemeinsam und mit Unterstützung einer Gruppenleitung neue Möglichkeiten in ihrer Lebenssituation.
  • Die Familien sollen in ihrem Erziehungsauftrag gestärkt und unterstützt werden.

Rahmenbedingungen:

Der Gruppe steht eine erfahrene Gruppenleitung zur Verfügung (Honorar).

Darüber hinaus bekommt die Gruppe eine feste und kontinuierliche Ansprechperson in der Gemeinde.

Weitere Hilfs- und oder Förderangebote werden vermittelt.